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Qeshm & Hormoz - Die Inseln im Persischen Golf

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Mit den Inseln Qeshm und Hormoz erreichten wir den südlichsten Teil des Irans. Auf Qeshm, unserer ersten Insel, konnten wir mit Knupfer per Fähre übersetzen und so waren wir auch hier uneingeschränkt mobil. Typisch Iran, wurden wir am Fähranleger von den Mitarbeitern sehr freundlich mit dem gebräuchlichen Satz „Welcome to Iran“ in Empfang genommen. In der gewohnten Reihenfolge folgten: „Where are you from?“ „Can we take a selfie?“ „Do you have Instagramm?“ „Can I have your Whatsapp number?“ Das eigentlich für die Überfahrt auszufüllende Dokument wurde eher zur Nebensache. Denn nachdem wir dieses zur Hälfte ausgefüllt hatten, hieß es „that‘s enough“ - Viel lieber wollte der zuständige Mitarbeiter etwas mit uns plauschen. Oft sind diese Gespräche auch ganz nett, manchmal jedoch auch etwas verwirrend. Auf die Aussage „I hate Putin, he kills children. But I love all Germans: Himmler, Rommel, Hitler & Lothar Matthäus“ wollte mir einfach keine passende Antwort einfallen. ...

Rageh-Canyon und die Lut-Wüste

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Der Rageh-Canyon wird in keinem Reiseführer erwähnt, nicht einmal die Wege sind in Google-Maps und Co. verzeichnet. Und so haben wir nur durch einen Zufall von dieser beeindruckenden Naturkulisse erfahren. Zwischen zwei Schnellstraßen gelegen, erstreckt sich der Canyon über eine Länge von etwa 20 km und teils reichen die Steilwände links und rechts des Flussbettes über 80 Meter in die Höhe. Wir hatten gelesen, dass es möglich sei, das gesamte Areal der Länge nach zu durchfahren. Und da dies sowieso halbwegs auf unserer Route lag, nahmen wir diesen Abstecher gerne in Angriff. Bevor wir uns in den Canyon wagten, machten wir nochmals irgendwo im Niergendwo einen Zwischenstopp Verena kam hierbei eine wichtige Rolle zuteil, denn als Copilot war es ihre Aufgabe mittels Google-Earth die Route zu deuten und uns sicher ans andere Ende zu navigieren. Hierbei war es schon ein kleines Abenteuer den Einstiegspunkt zu finden. Geht es wirklich hier entlang? Oder doch lieber in diese Richtung? A...

Über Persepolis nach Shiraz

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Persepolis und die Bauten in der Umgebung gelten als Wunder der antiken Welt. Ein halbes Jahrtausend vor Christus, als man bei uns sprichwörtlich „noch auf den Bäumen lebte“, wurden hier architektonische Meisterleistungen verbracht. Von hier aus wurde das altpersische Reich unter den Achämeniden regiert und die Könige dieser Zeit scheuten keine Mühe sich pompöse Denkmale zu setzen. Die Mausoleen von Naqsh-e Rostam Heute sieht man leider nur noch das, was vom brandschatzenden Feldzug der Griechen übrigblieb, bzw. in mühevoller Kleinstarbeit wieder archäologisch aufbereitet wurde. Die Ruinen von Persepolis Dennoch sind die Überreste mehr als beeindruckend und wenn man so durch die Ruinen wandert, kann man noch sehr gut erahnen, welchen Prunk diese Städte hatten. Die einzige Sache, die uns hier nicht gefiel, war unser Nachtlager. Denn es schien, als ob wir uns genau jenen Parkplatz ausgesucht hatten, welchen sämtliche Führerscheinanwärter der Region als Übungsplatz auserkoren hatten...