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Es werden Posts vom September, 2022 angezeigt.

Pamir Highway (Teil 2)

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Da wir die Landschaft auf dem Pamir nicht nur fahrend aus dem Fenster begutachten wollten, bauten wir zur Abwechslung immer wieder Zwischenstopps ein. Unter anderem bestiegen wir mehrere Gipfel mit Höhen von mehr als 4700m, wo wir atemberaubende Panoramablicke genießen konnten. Geschafft, wir sind auf dem 4746m hohen Gipfel angekommen Und auch bei der nächsten Wanderung stiegen wir auf 4722m empor Wir bestaunten unter anderem historische Höhlenmalereien, kletterten in einen Meteoritenkrater und badeten in heißen Quellen. Infos zu den Malereien waren leider keine zu finden, nett anzusehen waren sie aber allemal Eigentlich würden die Hörner eher zu Verenas Charakterbild passen, aber ich will da nicht so kleinlich sein ;-) Ich im Krater - zu gerne hätten wir den Feuerball gesehen, der hier einschlug Wellness "Tajik-Style" - Plantschen im warmen Nass Gespanntes Warten auf das große Ereignis... ...und tatsächlich, von Zeit zu Zeit sprudelt der Geysir  Shoppen beim Containermar...

Pamir Highway (Teil 1)

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Der Pamir Highway war unser absolutes Sehnsuchtsziel und mit einer der Gründe, weshalb wir uns für eine Reise mit dem eigenen Fahrzeug entschieden haben. Was ursprünglich eine wichtige Route der Seidenstraße war, ist nun einer der epischsten Roadtrips der Welt. Denn der Pamir Highway oder M-41, wie er während der Sowjetzeit hieß, verläuft durch eine der eindrucksvollsten, abgelegensten und wildesten Gebirgsketten überhaupt. Die Region bedeckt 45% des tadschikischen Staatsgebiets und doch leben hier lediglich 3% der Bevölkerung. Kein Strom, kein Wasser, kein Problem - ein abgelegenes Wohnhaus auf dem Pamir Mit seinen bis zu 4600m hohen Bergpässen ist der M-41 der zweithöchste internationale Highway weltweit. Wobei die Begrifflichkeit Highway etwas irreführend ist, denn ein Großteil des Weges ist ungeteert, mit Schlaglöchern überseht, teils überflutet oder verschüttet sowie lediglich eine Fahrzeugspur breit. Auch LKW's sind auf dem Highway unterwegs - des Öfteren gehen hierbei ...

Über Umwege nach Tadschikistan

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Nach Kirgisistan sollte es auf den Pamir Highway in das benachbarte Tadschikistan gehen. Aufgrund einer territorialen Streitigkeit ist ein direktes Queren derzeit jedoch offiziell nicht möglich - die Grenzen sind seit geraumer Zeit komplett geschlossen. Nun hatten wir jedoch eine Sondergenehmigung erhalten. Mit dieser, so versicherte uns das kirgisische Tourismusbüro, wären wir die ersten Touristen überhaupt, welche die Grenze wieder queren würden. Zwar hatten wir in Zentralasien schon mehrfach am eigenen Leib erfahren müssen, dass es hier nicht unbedingt ratsam ist, Dinge als erstes zu versuchen, aber auf einmal mehr oder weniger kam es nun auch nicht mehr an. Und so machten wir uns auf den Weg zu einem der weltweit höchsten Grenzübergänge. Als wir nach einem halben Tag Fahrtzeit den kirgisischen Grenzposten mitten im Nirgendwo erreichten, waren alle Tore verschlossen und keine Menschenseele zu sehen. Wir überlegten schon wieder kehrt zu machen, als sich endlich ein Grenzbeamter...