Tabriz & die Berge des Nordwestens
Der Grenzübertritt von Armenien in den Iran war der bisher wohl chaotischste. Zwar wollte außer uns niemand die Grenze queren und wir bekamen ein Stück leckere Wassermelone vom iranischen Grenzbeamten gereicht, dennoch vergingen fast drei Stunden, bis endlich der letzte Grenzpflock gehoben wurde. Ein durchschaubarer Prozess war für uns hierbei nicht zu erkennen, denn mehrfach wurden wir durch das gesamte Areal gescheucht und am Ende waren unsere Dokumente auch noch falsch gestempelt. Eine halbe Stunde verging allein für die Warterei, bis ein Beamter sein Mittagessen verspeist hatte. Da der Iran aufgrund der Sanktionen nicht an das internationale Zahlungssystem angebunden ist, sind unsere Kreditkarten hier vollkommen nutzlos. Hinzu kommt, dass die Inflation unglaublich hoch ist und der offizielle Kurs weit vom Straßenwert abweicht. Und so mussten wir nach Einreise erst einmal in einem Hinterstübchen ein paar Euro gegen einen fetten Stapel iranische Rial tauschen. Als frisch gebacken...