Isfahan war unser erster Stopp nach dem Aufenthalt in der
Heimat.
Mangels vernünftiger Stellplätze übernachteten wir mit
Knupfer im Innenhof eines Hostels – ob dies nun noch campen genannt werden
darf, darüber lässt sich sicherlich streiten. Sicher ist jedoch, dass wir so
einen sehr zentralen Ausgangspunkt hatten, um die Stadt fußläufig erkunden zu
können. Zudem bekamen wir so die Möglichkeit zum Austausch mit anderen
Reisenden, am meisten wird uns wohl ein Italiener in Erinnerung bleiben, der
gerade mit seiner Vespa auf Weltreise ist.
Dass die Stadt ein touristisches Zentrum ist, bemerkt man
unter anderem daran, dass die meisten Teppichhändler auf dem Bazar perfektes Englisch, teils
sogar ganz gutes Deutsch sprechen. Den Verkaufstalenten kann man sich nur
schwer entziehen und so haben wir nun diverse Fachvorträge über persische
Teppiche erhalten. Letztendlich kam es jedoch nie zum Kauf – Parkett ist uns
einfach lieber.
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| Kleine Einblicke in den Bazar |
Auch in Isfahan geben sich die UNESCO-Weltkulturerben
einander die Klinke in die Hand und man könnte meinen, die Bauwerke wollen sich
gegenseitig übertrumpfen.
Das Zentrum der Stadt ist der Naqsh-e Jahan Square, welcher zu
den größten öffentlichen Plätzen der Welt zählt. Hier picknickten wir wie die
Iraner mit unserem frisch zubereiteten Melonensalat und beobachteten das bunte
Treiben.
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| Der Naqsh-e Jahan Square |
Eine weitere Besonderheit Isfahans ist die Vielzahl
wunderschöner Brücken, welche aufgrund der permanenten Wasserknappheit oft nur
über ein ausgetrocknetes Flussbett führen. Wir hatten jedoch Glück und so
spiegelten sich die abends beleuchteten Bauwerke wunderschön im Wasser.
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| Die Brücken Isfahans - Nachts wird hier Tee verkauft und musiziert |
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| Weitere Eindrücke von den Moscheen und Palästen Isfahans |
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| Nach all dem "Stress" gab es eine Stärkung. Beryani ist ein lokales Mittagsgericht aus Brot, Fleisch und Schafslunge. Schwer zu glauben, aber das schmeckte sogar Verena |
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| Mojito a la Iran - mit ohne Rum |
Nachdem wir uns an der Stadt sattgesehen hatten, ging es
über die Varzaneh-Wüste in Richtung Yazd.
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| Auf dem Weg in die Wüste... |
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| ...habe ich uns noch schnell einen frischen Fisch gekeschert |
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| Frisch in der Pfanne zubereitet... |
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| ...und bei Sonnenuntergang schmeckte dieser wunderbar |
Auch diese Wüste beherbergt einen ausgetrockneten Salzsee, welchen es zu erkunden galt.
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| Unterwegs trafen wir bekannte Gesichter - unter anderem den Vespa-Weltreisenden |
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| Etwas gewöhnungsbedürftig, eine Route durch den See |
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| Auf dem Salzsee |
Einen Großteil des Tages
verbrachten wir hier jedoch im Auto, die Klimaanlage immer auf Anschlag. Denn
nun wird es Sommer im Iran und das Thermometer zeigte das erste Mal über 40°C
an.
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| Unser persönlicher Hitzerekord - bis jetzt |
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| Zwischenstopp bei der über 1000 Jahre alten Ghoortan Zitadelle. Auch heute leben in dieser Lehmstadt noch vereinzelt Menschen - eine Reise in eine andere Zeit. |
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| Verena beim Versuch einer Sitzblockade, nur leider kam kein Auto |
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