Auf dem Weg nach Georgien
Zwischenzeitlich hatten wir uns dazu entschieden als
nächstes Land Georgien anzusteuern.
![]() |
| Über die Bergpässe in Richtung Schwarzmeerküste |
Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem entlegenen Stellplatz
das erste Mal in Kontakt mit der örtlichen Polizei, denn mitten in der Nacht
klopfte es plötzlich an die Seitenscheibe. Drei Beamte hatten wohl zu viel
Langeweile und stellten uns mittels Google-Translate ganz scharfsinnige Fragen.
Nachdem ich scheinbar glaubwürdig belegen konnte kein ausländischer Agent zu
sein und Verena versichert hatte aus freiem Willen mit mir zu reisen, zogen die
freundlichen Herren jedoch wieder von dannen.
![]() |
| Boxenstopp in einem Restaurant mit eigener Forellenzucht |
Am Folgetag bauten wir einige Zwischenstopps ein, welche jedoch nicht ausnahmslos von Erfolg geprägt waren.
![]() |
| Vor Abfahrt - Morgendliche Stärkung am See |
Die Highlights bestanden aus einem einstündigen Umweg für eine lokale Spezialität, welche sich als Milchreis mit viel Zucker entpuppte, dicht gefolgt von einem Kloster, welches wegen Renovierungsarbeiten geschlossen war.
![]() |
| Eine Stunde Anreise für eine Schale Milchreis, jedes Korn wurde ausgekostet |
![]() |
| Einen Blick aus der Ferne konnten wir auf das Kloster erhaschen |
Den
Abschluss bildete das Abbrechen einer Stellplatz-Anfahrt, da uns zu große
Schneefelder kein weiteres Durchkommen ermöglichten. Als dann auch noch der
Regen einsetzte, gerade als wir am Feuer grillen wollten, verzogen wir uns doch
lieber schnell in unsere gemütliche Kajüte.
![]() |
| Lagerfeuerromantik, anfänglich noch ohne Regen |
Nun können wir auch wieder etwas aufatmen, denn wir hatten
versäumt bei Grenzübertritt in die Türkei eine lokale KFZ-Haftpflichtversicherung
abzuschließen. So waren wir die letzten Tage gänzlich ohne Versicherungsschutz
auf der Piste. Zum Glück hatte ich immer eine aufmerksame und ratschlaggebende Beifahrerin,
welche in brenzligen Situationen stets fleißig mitbremste.







Kommentare
Kommentar veröffentlichen