Auf dem Weg nach Georgien

 

Zwischenzeitlich hatten wir uns dazu entschieden als nächstes Land Georgien anzusteuern.


Über die Bergpässe in Richtung Schwarzmeerküste

Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem entlegenen Stellplatz das erste Mal in Kontakt mit der örtlichen Polizei, denn mitten in der Nacht klopfte es plötzlich an die Seitenscheibe. Drei Beamte hatten wohl zu viel Langeweile und stellten uns mittels Google-Translate ganz scharfsinnige Fragen. Nachdem ich scheinbar glaubwürdig belegen konnte kein ausländischer Agent zu sein und Verena versichert hatte aus freiem Willen mit mir zu reisen, zogen die freundlichen Herren jedoch wieder von dannen.

Boxenstopp in einem Restaurant mit eigener Forellenzucht

Am Folgetag bauten wir einige Zwischenstopps ein, welche jedoch nicht ausnahmslos von Erfolg geprägt waren.

Vor Abfahrt - Morgendliche Stärkung am See

Die Highlights bestanden aus einem einstündigen Umweg für eine lokale Spezialität, welche sich als Milchreis mit viel Zucker entpuppte, dicht gefolgt von einem Kloster, welches wegen Renovierungsarbeiten geschlossen war. 

Eine Stunde Anreise für eine Schale Milchreis, jedes Korn wurde ausgekostet

Einen Blick aus der Ferne konnten wir auf das Kloster erhaschen

Den Abschluss bildete das Abbrechen einer Stellplatz-Anfahrt, da uns zu große Schneefelder kein weiteres Durchkommen ermöglichten. Als dann auch noch der Regen einsetzte, gerade als wir am Feuer grillen wollten, verzogen wir uns doch lieber schnell in unsere gemütliche Kajüte.

Lagerfeuerromantik, anfänglich noch ohne Regen

Fortan lief glücklicherweise wieder alles wie am Schnürchen, bei zwar immer noch strömendem Regen, dafür jedoch ohne Zwischenfälle, ging es am nächsten Tag an der Schwarzmeerküste entlang schnurgerade nach Georgien.

Nun können wir auch wieder etwas aufatmen, denn wir hatten versäumt bei Grenzübertritt in die Türkei eine lokale KFZ-Haftpflichtversicherung abzuschließen. So waren wir die letzten Tage gänzlich ohne Versicherungsschutz auf der Piste. Zum Glück hatte ich immer eine aufmerksame und ratschlaggebende Beifahrerin, welche in brenzligen Situationen stets fleißig mitbremste.


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